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Vulkanausbrüche belasten Atmosphäre über Jahre

Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung in Garmisch-Partenkirchen (IMK-IFU) messen die Verweildauer vulkanischer Partikel in der Statosphäre.
Bis in 40 Kilometer Höhe reicht das Lidar- System des IMK-IFU (Foto: Markus Breig, KIT)

Nach massiven Vulkanausbrüchen bleiben kleinste Partikel (Aerosole) bis zu fünf Jahre in der Stratosphäre, also der zweiten Schicht der Erdatmosphäre. Dadurch wird die Sonneneinstrahlung abgeschwächt und vorübergehend sinken die Temperaturen. Die lange Verweildauer macht auch deutlich, dass Klimaschutzmaßnahmen erst nach Jahren greifen. Dies verdeutlichen Untersuchungen von Wissenschaftlern am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung des KIT in Garmisch-Partenkirchen. Seit fast 40 Jahren untersuchen sie mit Laser-Radar-Messungen (Lidar) die Auswirkungen von Vulkanausbrüchen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist nun im Fachjournal „Atmospheric Chemistry and Physics“ erschienen.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des KIT.