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Hochwasserschutz

Definition

Niederschlagssumme, die in den drei niederschlagsreichsten Frühjahren/Sommern/Herbsten/Wintern des 30-Jahres-Zeitraums mindestens erreicht wurde
EOBS_1971-2000_BWm_NFruehjahr_90perz_obs
Beobachtungen (Frühjahr) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NFruehjahr_90perz_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Frühjahr) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NSommer_90perz_obs
Beobachtungen (Sommer) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NSommer_90perz_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Sommer) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NHerbst_90perz_obs
Beobachtungen (Herbst) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NHerbst_90perz_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Herbst) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NWinter_90perz_obs
Beobachtungen (Winter) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NWinter_90perz_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Winter) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)

Es ist schwierig, allein aus klimatischer Sicht eine Abschätzung über Hochwasserereignisse zu treffen. Ein erster Indikator für Hochwasserereignisse können die Niederschlagsmengen sein, die in einer Jahreszeit fallen. Die 10 % der Jahre mit den höchsten Niederschlagssummen pro Jahreszeit wurden letztlich ausgewählt.

Unterschiede in den Niederschlagsmengen in Baden-Württemberg sind vor allem durch die Orographie begründet. Im Frühjahr und Herbst betragen die Niederschlagsmenge 200 bis 300 mm und bis 700 mm im Schwarzwald. Im Sommer tritt im Mittel die höchste Niederschlagsmenge auf. Im Winter sind die Unterschiede innerhalb Baden-Württembergs am größten.

Für die nahe Zukunft (2021-2050) werden in Sommer und Herbst kaum signifikante Unterschiede erwartet. Im Frühjahr werden in einigen Regionen Zunahmen der Niederschlagsmengen erwartet, die westlich des Schwarzwaldes in der Region Südlicher Oberrhein bei bis zu 70 mm liegen können. Im Winter werden ebenfalls in einigen Teilen Baden-Württembergs leichte Zunahmen erwartet, maximal 80 mm in der Rheinebene.


Wenn Flüsse in den Gebirgen, beispielsweise im Schwarzwald, aufgrund sehr hoher Niederschlagsmengen in den Einzugsgebieten viel Wasser führen, kann dies am Fuße der Gebirge zu Überschwemmungen führen. Damit tatsächlich ein Hochwasserereignis auftritt, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Dies sind zum einen die auftretenden Niederschlagsmengen, aber auch ihre Verteilung über die Zeit oder das Auftreten von starken Niederschlägen in einem größeren Gebiet, sodass beispielsweise mehrere Nebenflüsse des Rheins Hochwasser führen und dies dann zu einem Hochwasser des Rheins führt. Hinzu kommen Faktoren des Bodens wie Bodenbeschaffenheit, Wassersättigung oder Flächenversiegelung. Auch vermeintlich harmlose Niederschlagsereignisse mit langandauernder, geringer Intensität können schadensträchtig sein, wenn die Wassersättigung des Bodens sehr hoch ist oder der Boden gefroren ist.

Wenn Flüsse in den Gebirgen, beispielsweise im Schwarzwald, aufgrund sehr hoher Niederschlagsmengen in den Einzugsgebieten viel Wasser führen, kann dies am Fuße der Gebirge zu Überschwemmungen führen. Damit tatsächlich ein Hochwasserereignis auftritt, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Dies sind zum einen die auftretenden Niederschlagsmengen, aber auch ihre Verteilung über die Zeit oder das Auftreten von starken Niederschlägen in einem größeren Gebiet, sodass beispielsweise mehrere Nebenflüsse des Rheins Hochwasser führen und dies dann zu einem Hochwasser des Rheins führt. Hinzu kommen Faktoren des Bodens wie Bodenbeschaffenheit, Wassersättigung oder Flächenversiegelung. Auch vermeintlich harmlose Niederschlagsereignisse mit langandauernder, geringer Intensität können schadensträchtig sein, wenn die Wassersättigung des Bodens sehr hoch ist oder der Boden gefroren ist.

Wenn Flüsse in den Gebirgen, beispielsweise im Schwarzwald, aufgrund sehr hoher Niederschlagsmengen in den Einzugsgebieten viel Wasser führen, kann dies am Fuße der Gebirge zu Überschwemmungen führen. Damit tatsächlich ein Hochwasserereignis auftritt, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Dies sind zum einen die auftretenden Niederschlagsmengen, aber auch ihre Verteilung über die Zeit oder das Auftreten von starken Niederschlägen in einem größeren Gebiet, sodass beispielsweise mehrere Nebenflüsse des Rheins Hochwasser führen und dies dann zu einem Hochwasser des Rheins führt. Hinzu kommen Faktoren des Bodens wie Bodenbeschaffenheit, Wassersättigung oder Flächenversiegelung. Auch vermeintlich harmlose Niederschlagsereignisse mit langandauernder, geringer Intensität können schadensträchtig sein, wenn die Wassersättigung des Bodens sehr hoch ist oder der Boden gefroren ist.

ampel_NFruehjahr_90perz_1971
Sensitivitätsbereich (Frühjahr) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NFruehjahr_90perz_2021
Sensitivitätsbereich (Frühjahr) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NSommer_90perz_1971
Sensitivitätsbereich (Sommer) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NSommer_90perz_2021
Sensitivitätsbereich (Sommer) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NHerbst_90perz_1971
Sensitivitätsbereich (Herbst) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NHerbst_90perz_2021
Sensitivitätsbereich (Herbst) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NWinter_90perz_1971
Sensitivitätsbereich (Winter) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NWinter_90perz_2021
Sensitivitätsbereich (Winter) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
  Karls-ruhe Ess-lingen Neckar-Alb
  "unsicher" k.A. "Hochwasser an mehreren Tagen pro Jahr"
  heute +10 % "Hochwasser an einigen Tagen pro Jahr"
  "unsicher" heute heute