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Getreideanbau

Definition

Durchschnitt der Tagesmitteltemperatur zwischen März und Juli pro Jahr
BS_1971-2000_BWm_DurchschnittsTMaerzbisJuli_obs
Beobachtungen im Kontrollzeitraum (1971–2000)
DurchschnittsTMaerzbisJuli_Mittelwerte
Erwartete Änderungen zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)

Im Zeitraum von 1971-2000 liegt die Durchschnittstemperatur zwischen März und Juli bei maximal 14 °C entlang des Rheins und minimal unter 10 °C in den Höhenlagen.

In der nahen Zukunft (2021-2050) wird für ganz Baden-Württemberg eine Zunahme um 0,8 °C erwartet.


Getreide reagiert stark auf die Witterungsbedingungen während der Wachstums- und Reifezeit. Für die Kulturarten Roggen, Hafer und Weizen ergab eine Studie (Franzaring et al. 2007), dass pro Grad Erhöhung der Durchschnittstemperatur zwischen März und Juli der Getreideertrag um etwa 8 % sinkt.

ampel_DurchschnittsTMaerzbisJuli_1971
Sensitivitätsbereich im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Reionen Baden-Württembergs
ampel_DurchschnittsTMaerzbisJuli_2021
Sensitivitätsbereich in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Reionen Baden-Württembergs
   
  unsicher
  +2 °C
  grün

 

 


Definition

Jährliche Anzahl von Niederschlagsperioden in den Monaten Juli und August. Eine Niederschlagsperiode ist dabei eine Folge von mehr als 7 Tagen mit einer Tagesniederschlagsmenge größer gleich 0,1 mm

In Bearbeitung...

Die Haltbarkeit des Getreides nimmt mit seiner Feuchtigkeit ab. So kann Roggen mit 20 % Feuchtegehalt bei einer Temperatur von 20 °C nur knapp 8 Tage gelagert werden, bevor Keim- und Schimmelbildung einsetzt. Bei einem Feuchtegehalt von 16 % ist dagegen eine Lagerung über 30 Tage möglich. Schon ein leichter Dauerregen über eine Woche hinweg kann in der Erntezeit, meist Juli oder August, die Qualität des Getreides mindern, da entweder der Verkaufswert sinkt oder Kosten aufgrund von Trocknung entstehen. Außerdem ist dann zur Erntezeit der Boden schlecht befahrbar.

In Bearbeitung...