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Wasserhaushalt

Definition

Differenz der Niederschlagssumme und der Summe der tatsächlichen Evapotranspiration, gebildet für folgende Zeiträume: ganzes Jahr, alle Jahreszeiten und die Vegetationsperiode (Mai-September)

In Bearbeitung...

Für das Wachstum und den Bestand einer Pflanze ist die Wasserversorgung von entscheidender Bedeutung. Beispielsweise beugt ein ausreichender Wasservorrat neben Trockenschäden auch Hitzeschäden an Blättern durch kühlende Transpiration vor. Weiterhin benötigt die Pflanze Wasser für die Photosynthese und die Aufrechterhaltung des Turgors.
Ein Maß für den Wasservorrat ist die nutzbare Feldkapazität. Sinkt die Bodenfeuchte auf unter 30 % der nutzbaren Feldkapazität, so steht die Pflanze unter Trockenstress.

Für das Wachstum und den Bestand einer Pflanze ist die Wasserversorgung von entscheidender Bedeutung. Beispielsweise beugt ein ausreichender Wasservorrat neben Trockenschäden auch Hitzeschäden an Blättern durch kühlende Transpiration vor. Weiterhin benötigt die Pflanze Wasser für die Photosynthese und die Aufrechterhaltung des Turgors.
Ein Maß für den Wasservorrat ist die nutzbare Feldkapazität. Sinkt die Bodenfeuchte auf unter 30 % der nutzbaren Feldkapazität, so steht die Pflanze unter Trockenstress.

Definition

Jährliche Niederschlagssumme im Frühjahr (März, April, Mai), Sommer (Juni, Juli, August), Herbst (September, Oktober, November) und Winter (Dezember, Januar, Februar)
EOBS_1971-2000_BWm_NFruehjahr_mittel_obs
Beobachtungen (Frühjahr) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NFruehjahr_mittel_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Frühjahr) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NSommer_mittel_obs
Beobachtungen (Sommer) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NSommer_mittel_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Sommer) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NHerbst_mittel_obs
Beobachtungen (Herbst) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NHerbst_mittel_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Herbst) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)
EOBS_1971-2000_BWm_NWinter_mittel_obs
Beobachtungen (Winter) im Kontrollzeitraum (1971–2000)
NWinter_mittel_Mittelwerte
Erwartete Änderungen (Winter) zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)

Unterschiede in den Niederschlagsmengen in Baden-Württemberg sind vor allem durch die Orographie begründet. Deutlich höhere Niederschlagsmengen als im Rest des Landes treten im Schwarzwald und im Allgäu in allen Jahreszeiten auf. Im Beobachtungszeitraum1971 bis 2000 lagen die Niederschlagsgemengen in den tieferen und mittleren Höhenlagen im Frühjahr zwischen 140 und 250 mm, im Sommer zwischen 200 und 300 mm und im Herbst sowie im Winter zwischen 150 und 240 mm. In den Höhenlagen sind die entsprechenden Niederschlagsmengen 300 mm (Frühjahr), 400 mm (Sommer und Herbst) oder sogar 500 mm (Winter) höher.

Für die nahe Zukunft (2021-2050) wird im Frühjahr, Herbst und Winter eine leichte Zunahme der saisonalen Niederschlagsmengen erwartet, die in den höheren Lagen bis zu 50 mm betragen kann. Im Sommer wird teilweise eine geringe Abnahme der Niederschlagsmengen um bis zu 30 mm erwartet.

Zu beachten bleibt die Schwankungsbreite der Witterungsbedingungen von Jahr zu Jahr.


Für Bäume in der Stadt ist eine gleichmäßige Wasserversorgung sehr wichtig, wichtiger noch als in Wäldern. Denn die Lebensbedingungen sind für Bäume in der Stadt ohnehin schwierig aufgrund des geringen verfügbaren Wurzelraums, der Schadstoffbelastung und der geringen Versickerungsmöglichkeiten für Regenwasser durch die Oberflächenversiegelung.
Ein Aspekt ist auch die Unstetigkeit bei Niederschlagsmengen. Starkniederschlag ist nicht in dem Maße für Pflanzen verfügbar wie Landregen. Ideal für Pflanzen in Grünflächen und Stadtbäume ist eine gleichmäßige Verteilung des Niederschlags über das Jahr, mit ca. 50 mm pro Monat und etwas mehr in der Vegetationsperiode März-April-Mai.

Für Bäume in der Stadt ist eine gleichmäßige Wasserversorgung sehr wichtig, wichtiger noch als in Wäldern. Denn die Lebensbedingungen sind für Bäume in der Stadt ohnehin schwierig aufgrund des geringen verfügbaren Wurzelraums, der Schadstoffbelastung und der geringen Versickerungsmöglichkeiten für Regenwasser durch die Oberflächenversiegelung.
Ein Aspekt ist auch die Unstetigkeit bei Niederschlagsmengen. Starkniederschlag ist nicht in dem Maße für Pflanzen verfügbar wie Landregen. Ideal für Pflanzen in Grünflächen und Stadtbäume ist eine gleichmäßige Verteilung des Niederschlags über das Jahr, mit ca. 50 mm pro Monat und etwas mehr in der Vegetationsperiode März-April-Mai.

ampel_NFruehjahr_mittel_1971
Sensitivitätsbereich (Frühjahr) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NFruehjahr_mittel_2021
Sensitivitätsbereich (Frühjahr) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NSommer_mittel_1971
Sensitivitätsbereich (Sommer) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NSommer_mittel_2021
Sensitivitätsbereich (Sommer) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NHerbst_mittel_1971
Sensitivitätsbereich (Herbst) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NHerbst_mittel_2021
Sensitivitätsbereich (Herbst) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NWinter_mittel_1971
Sensitivitätsbereich (Winter) im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_NWinter_mittel_2021
Sensitivitätsbereich (Winter) in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
  ganz Baden-Württemberg
  -30 %
  -20 %
  heute

 

 


Definition

Anzahl an trockenen Jahren in einem 30-jährigen Zeitraum; ein Trockenjahr ist definiert als ein Jahr mit einer Jahresniederschlagssumme kleiner gleich 80 % des klimatologischen Mittelwerts am jeweiligen Berechnungspunkt
EOBS_1971-2000_BWm_Trockenjahre_obs
Beobachtungen im Kontrollzeitraum (1971–2000)
Trockenjahre_Mittelwerte
Erwartete Änderungen zwischen Kontrollzeitraum und naher Zukunft (2021-2050)

Durchschnittlich wurden in den letzten 30 Jahren in Baden-Württemberg drei Trockenjahre beobachtet.

In der nahen Zukunft (2021-2050) werden in allen Regionen geringe Änderungen (maximale Zu- oder Abnahme um ein Jahr) in der Zahl der Trockenjahre erwartet.


Der Wald bietet nicht nur Erholung, sondern dient auch als Wasserspeicher. Eine große Wasseraufnahme des Waldbodens dient als natürlicher Hochwasserschutz. Baumsterben und starkes Austrocknen der Böden durch Trockenheit kann die Porosität des Bodens verringern und zu einem höheren Oberflächenabfluss und zu niedrigerer Tiefenversickerung führen.

Trockenjahre führen häufig zu Baumschäden. Dabei ist die Trockenheit selbst meist nicht die Hauptursache. Stattdessen führt die Trockenheit zu einer starken Vermehrung von Insekten in den Folgejahren, auch Insektenkalamität genannt, die den Baumbestand befallen. Vor allem alte oder geschwächte Bäume sind davon betroffen. Beispielsweise kann eine starke Borkenkäfervermehrung zu Schäden an Fichten führen. Da die Zahl der Trockenjahre in Zukunft entweder gleich bleibt oder abnimmt, wird keine Erhöhung der Gefahr für Baumschäden in der Wald und Forstwirtschaft erwartet.

ampel_Trockenjahre_1971
Sensitivitätsbereich im Kontrollzeitraum (1971-2000) in den Regionen Baden-Württembergs
ampel_Trockenjahre_2021
Sensitivitätsbereich in der nahen Zukunft (2021-2050) in den Regionen Baden-Württembergs
  Mittlerer Oberrhein
  k.A.
  heute
  -20 %