News
- 1. Fachtagung der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM im Gartensaal des Karlsruher Schlosses, 29.09.2010
- Workshop "Nachhaltiges Bauen im Kontext des Klimawandels" am Campus Nord des KIT, 27.07.2010
- 5. ExtremWetterKongress 2010, Klimahaus Bremerhaven 8°Ost, 04.-06.03.2010
- Regionaler Klimaatlas Deutschland der Helmholtz-Gemeinschaft, online, 25.02.2010
- Abschlussveranstaltung - Herausforderung Klimawandel Baden-Württemberg; Stuttgart, 12.05.2010
- BWPLUS - Statuskolloquium Umweltforschung; KIT Campus Nord, 24.-25.02.2010
- Klimaerwärmung 2009 trotz eisigen Wetters 09.02.2010
- 2010 - Jahr der Energie
- Im Fokus der Auftaktveranstaltung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt steht Wasser; KIT Campus Nord, 20.01.2010
- 10 Jahre Lothar, arte: 15.12.2009 21.00 Uhr, Wiederholung 17.12.2009 9:55 Uhr; SWR: 21.12.2009, 22:30 Uhr
- Bei der UN-Weltklimakonferenz treffen sich die Nationen der Welt, um sich auf ein neues Klimaschutzabkommen zu einigen, Kopenhagen, 7.-18.12.2009
- KLIWA feiert 10-jähriges Bestehen des Kooperationsvorhabens "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft", Mainz, 3.-4.12.2009
- REKLIM: Pressegespräch zum Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen, Berlin, 28.10.2009
- Europe Direct Karlsruhe - Vortrag Süddeutsches Klimabüro im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karlsruhe, 20.10.2009
- Bürgerkonferenz "World Wide Views on Global Warming", Karlsruhe, 26.09.2009
- Zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen forschen zu Klimafragen am KIT, Karlsruhe, 22.09.2009
- KNMI Workshop zu Klimainformationsservice, de Bilt (NL), 10.09.2009
- 3. Weltklimakonferenz der WMO, Genf (CH), 31.08. - 02.09.2009
Termine
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News
Workshop "Nachhaltiges Bauen im Kontext des Klimawandels"
27.07.2010, KIT Campus Nord
Das Süddeutsche Klimabüro organisierte mit Unterstützung von den Kompetenzfeldern "Atmosphäre und Klima" und "Bauwerke und urbane Infrastruktur" des Kompetenzbereichs "Erde und Umwelt" ein Workshop mit dem Thema "Nachhaltiges Bauen im Kontext des Klimawandels".
Neben Frau Prof. Pahl-Weber, Leiterin des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung, äußerten KIT-Experten aus unterschiedlichen Bereichen ihre Gedanken und Ideen zum Thema des Workshops in einem Referat. Die drei Themenschwerpunkte waren hierbei "Energienutzungskonzepte", "Bauchemie und Stoffströme" und "Nachhaltigkeitsstrategien". Das Programm finden Sie hier.



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1. Fachtagung der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM "Klimawandel in Regionen"
29.09.2010, Gartensaal des Karlsruher Schlosses
Das Süddeutsche Klimabüro organisiert mit Unterstützung vom KIT-Zentrum "Klima und Umwelt" die erste Fachtagung der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM. Über den Tag verteilt werden verschiedene Redner aus ganz Deutschland Referate über ihre aktuellen Forschungsthemen innerhalb REKLIM halten. Zusätzlich gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Ziel die regionalen Auswirkungen des Klimawandels zusammen mit Fachexperten zu diskutieren.
Um 19:00 Uhr findet ein Abendvortrag statt. Der öffentliche Vortrag wird von Prof. Peter Lemke (Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven) gehalten und trägt den Titel "Tauwetter an den Polen - Warum es auch uns betrifft!"
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5. ExtremWetterKongress 2010
04.-06.03.2010, Klimahaus Bremerhaven 8°Ost
Orkane, Gewitter, Tornados, Hagel, und Wirbelstürme sind Beispiele für extreme Wetterereignisse. Wettervorhersagen und Wetterwarnungen helfen den Menschen, sich auf Wettergefahren vorzubereiten. Auf dem 5. ExtremWetterKongress im Klimahaus Bremerhaven 8°Ost werden vom 04.-06.03.2010 verschiedene Aspekte in Vorträgen von Meteorologen, Klimaforschern, Vertretern von Verbänden, Versicherungs- und Medienexperten vorgestellt.
Vom KIT spricht zum Beispiel Dr. Michael Kunz (IMK-TRO) zu "Gewitterstürme im Klimawandel - Eine unterschätzte Gefahr" und von der Universität Hohenheim (Institut für Physik und Meteorologie) hält Prof. Dr. Volker Wulfmeyer einen Vortrag mit dem Titel "Extremen Gewittern auf der Spur - Forscher entschlüsseln den Geheimcode der Vorhersagbarkeit".
Bei dieser Veranstaltung mit über 70 Sprechern ist ein breites Publikum willkommen, sich zum aktuellen Stand der Wetter- und Klimaforschung mit dem Schwerpunkt Ballungsräume und Alpen zu informieren. Der ExtremWetterKongress ist auch Thema auf phoenix (Fr, 05.03.2010, 14.45 - 16.15 Uhr).
Für die regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft ist das Norddeutsche Klimabüro mit einem Messestand vertreten.
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Regionaler Klimaatlas Deutschland der Helmholtz-Gemeinschaft
online, 25.02.2010:
hr-fernsehen: 02.03.2010, 19.15 Uhr, live Interview mit Herrn Dr. Schipper
Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken kann, zeigt ab heute der Regionale Klimaatlas Deutschland der Helmholtz-Gemeinschaft. Ab sofort sind unter http://www.regionaler-klimaatlas.de/ die zukünftigen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen. Alle Modellläufe zeigen bis Ende des 21. Jahrhunderts eine deutliche Erwärmung im Jahresmittel an, die sich beispielsweise in Baden-Württemberg mit 2,2 bis 6,3 K am stärksten ausprägen kann. Der Sommerniederschlag kann hier je nach Klimamodell und je nach Entwicklung der Treibhausgasemissionen zwischen 18 und 51 Prozent abnehmen. Im Winter hingegen wird mehr Niederschlag erwartet; so können Winterniederschläge bis Ende des Jahrhunderts in Bayern (zwischen 8 und 75 Prozent) am stärksten zunehmen, wobei Schneefall einen rückläufigen Trend aufweist.
Der Klimaatlas ist eine Initiative der regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Für Wissenschaftler steht alternativ eine Darstellung für Modellnutzer zur Verfügung.
weitere Informationen:
Regionaler Klimaatlas Deutschland
Pressemeldung der Helmholtz-Gemeinschaft vom 25.02.2010.
aktuell:
Am Dienstag, den 02.03.2010 um 19.15 Uhr, wird Herr Dr. Hans Schipper vom Süddeutschen Klimabüro in der Sendung des hessischen Rundfunks "Alle Wetter" zum regionalen Klimaatlas Fragen beantworten.
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Abschlussveranstaltung - Herausforderung Klimawandel Baden-Württemberg
Stuttgart, den 12.05.2010
Die ersten zehn Jahre dieses Jahrhunderts stellen die wärmste Dekade dar, die seit Beginn der Messungen beobachtet wurde. Der Klimawandel findet bereits heute statt und betrifft auch Baden-Württemberg. Spürbare Umweltveränderungung sind auch für die nächsten Jahrzehnte zu erwarten. Die regionale Klimamodellierung, zu der auf Grundlage des COSMO-CLM am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-TRO) geforscht wird, ist ein wichtiges Werkzeug, um die Auswirkungen des Klimawandels in Baden-Württemberg abzuschätzen und geeignete Maßnahmen zur Anpassung und zur Vermeidung zu ergreifen.
"Herausforderung Klimawandel Baden Württemberg" ist ein Forschungsvorhaben (Laufzeit 2006-2010), das aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert wird. An den sechs Verbundvorhaben sind dreizehn Partner beteiligt, darunter mehrere assozierte Partner des Süddeutschen Klimabüros, nämlich die Universität Freiburg (MeteoUniFR), das Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und das KIT (IMK-TRO und IfH-LGU).
Die Forschungsprojekte umfassen:
- Bewertung regionaler Klimaänderungen (PArK),
- Hochauflösende regionale Simulationen künftiger Starkniederschlagsereignisse (ReSiPrec)
- Strategien zur Reduzierung des Sturmschadensrisikos für Wälder (RESTER)
- Auswirkungen des Klimawandels auf Biotope in Baden-Württemberg (KLIBB)
- Potentielle allergene Gefährdungen der Bevölkerung durch die invasive Pflanze Ambrosia artemisiifolia
- Gefährdung durch vektorübertragene Infektionen
Als Gastredner spricht bei der Abschlußveranstaltung in Stuttgart Prof. Dr. Dr. h.c. Hans von Storch zum Thema "Nachhaltige Klimaforschung". Anschließend werden wichtige Erkenntnisse der Projekte in Vorträgen präsentiert, die als Grundlage für gesellschaftliche Entscheidungen dienen sollen.
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BWPLUS - Statuskolloquium Umweltforschung
Karlsruhe, KIT Campus Nord, 24.-25.02.2010
Frau Ministerin Gönner eröffnet am Mittwoch dem 24.02.2010 das Statuskolloquium Umweltforschung und Umwelttechnik Baden-Württemberg 2010, das im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) des KIT veranstaltet wird. Im Forschungsprogramm BWPLUS wird die Entwicklung konkreter Management-Ansätze oder Technologien zur Lösung von Umweltproblemen gefördert, die die die Menschen angesichts des globalen Wandels und der Beschleunigung des Lebens in unserer nachindustriellen Gesellschaft wahrnehmen.
Der Übersichtsvortrag „Ressourceneffizienz – Chancen für Umwelt und Wirtschaft, Herausforderung für Politik und Forschung“ wird von Dr. Kristof, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH gehalten. Zum Thema "Klima und Umwelt" wird vom IMK-TRO die AERO-TRAM vorgestellt, eine mobile Messeinheit, die in eine Straßenbahn eingebaut ist und langfristig die räumliche Verteilung von Luftschadstoffen im Ballungsraum Karlsruhe erfasst. Weitere Themen sind Erdwärme und thermische Energiespeicher (mit einem Beitrag des KIT zur klimafreundlichen Raumkühlung), sowie Lärm und Flächenmanagement.
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Klimaerwärmung 2009 trotz eisigen Wetters
Karlsruhe, 09.02.2010
Bei Schnee und eisigen Temperaturen wünscht sich manch einer gerade jetzt etwas von der Klimaerwärmung zu spüren. Fällt der Klimawandel etwa aus und wie vergleicht sich dieses Winterwetter zu früheren Jahren? Heißt vielleicht heute Schneechaos, was früher einfach nur Winter war?
In der öffentlichen Wahrnehmung und Presse wird das erlebte Wetter gerne in Beziehung zum Klimawandel gesetzt. Klima wird jedoch mittels statistischer Auswertung auf längeren Zeitskalen (z.B.30 Jahre) charakterisiert. Tatsächlich war in Karlsruhe der Januar 2010 im Mittel 1,8 K kälter als im Referenzzeitraum (1961-1990) und es gab viel Schnee, obwohl der Monat Januar insgesamt zu trocken war. Durch die frühlingshaften Temperaturen der letzten Woche des Februar schneidet dieser im Mittel durchschnittlich ab (nur 0,2 K wärmer). Damit ist der Winter (2009/2010, bis Februar) bisher auch nur durchschnittlich (-0,2 K Abweichung vom Mittel), während der letzte Winter (2008/2009) um 0,9 K zu kalt war. Januar 2009 war sogar noch kälter als der letzte, nämlich um 3 K kälter als in der Vergleichsperiode. Betrachtet man jedoch die Eistage (maximale Temperatur unter dem Gefrierpunkt: 12 (Winter 2008/2009) bzw. 22 Tage (2009/2010)) und Tage mit geschlossener Schneedecke (19 bzw. 34 Tage), so kann man verstehen, warum viele diesen Winter kalt finden.
Im Rückblick war das Jahr 2009 in Deutschland nach Angaben des DWD mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad Celsius (°C) ähnlich wie in Karlsruhe um ein Grad zu warm verglichen mit dem langjährigen Mittel. Es war aber eher durchschnittlich und kam nicht unter die Top-Ten der Rekordjahre für Deutschland.
Weltweit gesehen sieht es jedoch anders aus: Der Januar 2010 war vor allem in Europa und dem Osten der USA deutlich kälter, andernorts aber vielfach wärmer als im Bezugszeitraum und damit global einer der wärmsten bisher (NCDC, NOAA). Das Jahr 2009 ist sowohl in der Auswertung des Hadley-Centers (MetOffice) als auch von GISS (NASA) unter den zehn wärmsten. Das mag überraschen, denn sowohl in den USA und Europa, also da, wo viele Menschen das Wetter miterleben, war es nicht überdurchschnittlich warm. Die Messstationen in der Arktis und Antarktis verbuchen jedoch eine überdurchschnittliche Erwärmung in den Polarregionen. Global betrachtet war daher 2009 wieder besonders warm und die letzte Dekade war die wärmste, die je gemessen wurde. Die letzte Aussage ist übrigens viel bedeutsamer als die genaue Platzierung einzelner Jahre, die natürlichen Schwankungen (z.B. durch El Niño) unterliegt. Die globalen Temperaturen sind seit 1880 bereits um 0,8 K gestiegen. Der Trend einer Klimaerwärmung bleibt ungebrochen.

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2010 - Jahr der Energie
Die Erzeugung und Bereitstellung von Strom und Wärme für den ständig wachsenden Energiebedarf in Zeiten des Klimawandels und begrenzter Ressourcen sind zentrale Herausforderungen der Zukunft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMWF) hat daher das Jahr 2010 zum "Wissenschaftsjahr - Die Zukunft der Energie" erklärt. Das KIT gestaltet im Koordinierungskreis des Jahres der Energie die Vorbereitung und Durchführung des Gesamtprogramms aktiv mit.
Die Energieforschung spielt in Karlsruhe sowohl am Forschungszentrum als auch an der Universität von Anfang an eine zentrale Rolle. Am KIT haben sich daher 58 Institute mit rund 1100 Mitarbeiter zum KIT-Zentrum Energie zusammengeschlossen. Es ist eines von vier interdisziplinären KIT-Zentren (dabei auch das KIT-Zentrum Klima und Umwelt) die Fragestellungen bearbeiten, die von fundamentaler Bedeutung für die Existenz und Weiterentwicklung der Gesellschaft sind.
Darüber hinaus hat das KIT zusammen mit 35 europäischen Partnern den Zuschlag für eine von drei europäischen „Knowledge and Innovation Communities“ erhalten. Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) fördert in einer ersten Phase KIC InnoEnergy voraussichtlich mit jährlich rund 30 Millionen Euro bis zum Jahr 2014. Ziel ist, bis 2050 ein nachhaltiges Energiesystem für Europa zu schaffen. Ebenfalls Ende 2009 wurde das HPC Energy Solution Center Karlsruhe (EnSoC) ins Leben gerufen, um die effizienten Nutzung von Höchstleistungsrechnern (High Performance Computing - HPC) in der Energieforschung und Energietechnologie weiterzuentwickeln. Weiterhin gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) und der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), die beide in Karlsruhe angesiedelt sind.
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Auftaktveranstaltung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt
Eggenstein-Leopoldshafen, KIT Campus Nord, 20.01.2010 10:00 Uhr -17:00 Uhr
Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt mit 500 Wissenschaftlern aus 30 Instituten erarbeitet Grundlagen- und Anwendungswissen zum Klima- und Umweltwandel. Es entwickelt daraus Strategien und Technologien zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen. Das zentrale Thema der Auftaktveranstaltung, die am Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt, ist die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser.
Es sprechen unter anderem Tanja Gönner (Ministerin für Umwelt des Landes Baden-Württemberg), Dr. Gerhard Thiele (Wissenschaftsastronaut, ESA), Prof. Dr. Christoph Kottmeier (Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt, IMK-TRO), Dr. Harald Kunstrmann (IMK-IFU) und Prof. Dr. Franz Nestmann (IWG): Hier das gesamte Programm:
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10 Jahre Lothar
arte: 15.12.2009 21.00 Uhr, Wiederholung 17.12.2009 9:55 Uhr
SWR: 21.12.2009, 22.30 Uhr
Vor zehn Jahren, am 26. Dezember 1999, zog das Orkantief Lothar über Süddeutschland hinweg und verursachte auch in Nordfrankreich, der Schweiz und Österreich große Schäden (insgesamt 11,5 Milliarden USD, Versicherungsschäden allein 5,9 Milliarden USD, Münchner Rück). Ähnlich hohe Schäden verursachten nur die ebenfalls außergewöhnlich starken Orkane Kyrill (Jan. 2007) und davor Daria (Jan.1990).
Die Fernsehreportagen „Risiko Natur“ bzw. „Jahrhundertsturm "Lothar" - 10 Jahre danach“, zu denen das Institut für Meteorologie und Klimaforschung am KIT beigetragen hat, sind auf arte (15.12.2009 21.00 Uhr, Wiederholung 17.12.2009 9:55 Uhr) bzw. im SWR (21.12.2009, 22:30 Uhr) zu sehen.
Im Verbundprojekt Herausforderung Klimawandel Baden-Württemberg, das von der LUBW koordiniert wird, wird am KIT (IMK-TRO, IfH-LGU) zu Strategien für die Reduzierung des Sturmrisikos von Wäldern (RESTER) geforscht. Ziel der Forschung ist, zu untersuchen, ob ein Trend in der Anzahl und Stärke von Winterstürmen erkennbar ist.

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Bei der UN-Weltklimakonferenz treffen sich die Nationen der Welt, um sich auf ein neues Klimaschutzabkommen zu einigen.
Kopenhagen, 7.-18.12.2009
Beim Weltklimagipfel finden zwei wichtige Treffen während der UN‑Klimakonferenz in Kopenhagen gleichzeitig statt: Die 15. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, COP 15 (Conference of the Parties), und das fünfte Treffen im Rahmen des Kyoto-Protokolls, CMP, (COP/MOP Meeting of the Parties to the Kyoto Protocol). Die UN-Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen haben zum Ziel, ein völkerrechtlich bindendes Vertragswerk zum globalen Klimaschutz für die Zeit nach 2012 zu verfassen und zu beschließen. Da es keine verbindliche Post-Kyoto-Regelung gibt, ist eine Ratifizierung eines neuen, weitergehenden Klimaschutzabkommens, das an das Kyoto-Protokoll anschließt, Ende 2012 erforderlich.
Zentrale Verhandlungsfelder sind:
- Mittel- und langfristige Ziele zur Senkung des Treibhausgasausstoßes
- Ehrgeizige Emissionsminderung für die Industrieländer, national angemessene Ziele für Entwicklungsländer
- Finanzielle Zusagen der Industriestaaten an die Schwellen- und Entwicklungsländer
- Technologietransfer in die ärmeren Länder als Hilfe für Vermeidungs- und Anpassungsstrategien
- Einrichtung eines effektiven, institutionellen Netzwerks von Steuerungsstrukturen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Entwicklungsländern.
Kurzbericht des Süddeutschen Klimabüros zur UN-Weltklimakonferenz, Stand 16.12.2009
Kurzbericht des Süddeutschen Klimabüros über die Ergebnisse der UN-Weltklimakonferenz, Stand 01.02.2010
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KLIWA feiert 10-jähriges Bestehen des Kooperationsvorhabens "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft"
Konferenzzentrum des ZDF, Mainz, 3.-4.12.2009
KLIWA wurde Anfang 1999 von den Ländern Baden-Württemberg und Bayern und dem Deutschen Wetterdienst als längerfristig angelegtes Vorhaben ins Leben gerufen. 2007 kam Rheinland-Pfalz hinzu. Zielsetzung ist die Abschätzung der bisherigen und künftigen Veränderungen des Wasserhaushalts in den Flussgebieten und Grundwasserlandschaften in Süddeutschland. Die gebotenen wasserwirtschaftlichen Handlungsempfehlungen werden im Rahmen des Vorhabens abgeleitet. In regelmäßigen Abständen erscheinen Veröffentlichungen zu den verschiedenen Schwerpunkten.
Auf dem 4. KLIWA-Symposium 2009 werden die Anpassungsstrategien der Länder Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg vorgestellt. Weitere Vorträge haben die wissenschaftlichen Grundlagen und aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema.
Unter den Referenten sind vom KIT:
- Dr. Gerd Schädler (IMK): Dynamisches Regionalmodell COSMO-CLM
- Dr.-Ing. Jürgen Ihringer (IWG): Auswirkungen des Klimawandels auf Niedrigwasser
Vom Land Baden-Württemberg (LUBW) sprechen:
- Wolfgang Hennegriff: Klimawandel und Niedrigwasser – Möglichkeiten der Anpassung
- Thomas Gudera: Bodenwasserhaushalt und Sickerwasserbildung – Ergebnisse von Szenarienrechnungen
- Raimund Kohl: Klimawandel und Bodenerosion
Am Thema des zuletzt genannten Vortrags ist auch das Süddeutsche Klimabüro im Rahmen des Forschungsprojekts "Bodenabtrag durch Wassererosion in Folge von Klimaveränderungen".
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Vorstellung des Helmholtz-Verbunds Regionale Klimaänderungen (REKLIM)
Berlin, 28.10.2009
Neue Offensive für die Klimaforschung - acht Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) bündeln ihre Kompetenz zur Erforschung regionaler Klimaänderungen, um die Wissensbasis für Entscheidungen über Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zu erweitern. Die HGF-Klimainitiative REKLIM ist mit einem Budget von 32,2 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2013 ausgestattet.
In einem Pressegespräch haben
- Prof. Mlynek, Präsident der HGF,
- Prof. Lemke, Leiter der Klimainitiative REKLIM, Alfred-Wegener-Institut (AWI),
- Prof. Schmid, Leiter des Bereichs Atmosphärische Umweltforschung des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-IFU) am Karlsruher Institut für Technologie
- Prof. von Storch, Direktor des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, sowie
- Wissenschaftler der anderen beteiligten Helmholtz-Institute (Forschungszentrum Jülich, Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
den Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) vorgestellt.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Lemke, Leiter von REKLIM, AWI (Tel.: 0471 4831-1751)
Folke Mehrtens, Abteilung Kommunikation und Medien, AWI (Tel.: 0471 4831-2007)
Kerstin Bähren, Abteilung Kommunikation und Medien der HGF (Tel.: 030 2063-2924)

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Europe Direct Karlsruhe - "Klimaschutz. Eine Herausforderung für Politik, Wissenschaft und Kommunen"
Vortrag Süddeutsches Klimabüro im Regierungspräsidium am Rondellplatz
Karlsruhe, 20.10.2009
Klimaschutz geht uns alle an. Globale Klimaschutzziele sind sehr wichtig. Aber Klimaschutz beginnt vor allem auch in der Region. Sichtweisen der EU-Politik, der Wissenschaft und Forschung sowie der Kommunen am Beispiel der Stadt Karlsruhe sollen das Thema und die Inhalte des Klimaschutzes verdeutlichen und so Informationsdefizite abbauen und Handlungsperspektiven aufzeigen.
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Bürgerkonferenz "World Wide Views on Global Warming" in Karlsruhe
10.12.2009: Vorstellung der Ergebnisse im Bella Center, Kopenhagen
09.12.2009: Vorstellung auf dem Klimaforum09, Kopenhagen
19.11.2009: Veröffentlichung des WWViews Policy Reports
26.09.2009: WWViews Bürgerkonferenz in Karlsruhe
Anlässlich der UN Klimakonferenz in Kopenhagen wurden im Rahmen des Projekts "World Wide Views on Global Warming" des dänischen Technologierats und des dänischen Kulturinstituts Bürger in aller Welt nach ihrer Meinung gefragt. In 38 Ländern gab es parallel 44 Bürgerkonferenzen. Die Empfehlung der deutschen Teilnehmer für die UN-Klimakonferenz COP15 lautet: "Wegen Klimakatastrophe dringend sofortiges Handeln nötig". Der einzige deutsche Beitrag wurde vom ITAS am KIT organisiert und fand in Karlsruhe statt.
Am 9.12.2009 wurde die Rolle der Bürger bei den Klimaverhandlungen auf dem Klimaforum09: People's Climate Summit diskutiert
Am 10.12.2009 luden World Wide Views on Global Warming und das Danish Board of Technology politische Entscheidungsträger und Interessenvertreter im Bella Center zu einer Debatte über die Einbeziehung von Bürgern in den politischen Entscheidungsprozess ein.
Weitere Informationen: Interview im jungen Kulturkanal, KIT-Pressemitteilung, Ergebnisse der deutschen Bürgerkonferenz, und internationale Ergebnisse.

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Zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen forschen zu Klimafragen am KIT
Karlsruhe, 22.09.2009
Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert 20 neue Nachwuchsgruppen, die nach strenger Begutachtung ausgewählt wurden. Davon werden 5 am KIT eingerichtet, von denen 2 Helmholtz-Nachwuchsgruppen Klimaforschung betreiben:
Dr. Corinna Hoose (IMK-AAF) untersucht die Wirkung von Aerosol auf Wolkeneisbildung, Niederschlag und Klima mit Hilfe von Modellsimulationen.
Dr. Miriam Sinnhuber (IMK-ASF) untersucht wie die Schwankungen der Sonnenaktivität das Klima beeinflussen.
(KIT- Pressemitteilung, HGF-Pressemitteilung)
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KNMI Workshop zu Klimainformationsservice
de Bilt (NL), 10.09.2009
Wir trafen uns mit anderen europäischen Klimainformationsdienstleistern zu einem Workshop am KNMI in den Niederlanden: "Climate change information services for decision making and adaptation".
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3. Weltklimakonferenz der WMO
Genf (CH), 31.08. - 02.09.2009
Die WCC-3 stellt einen wichtigen Baustein für die UN-Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen dar. Zusammen mit dem Netzwerk regionaler Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft, dem DWD, sowie Bundesbehörden und Einrichtungen des BMU, des BMVBSund des BMBF waren wir als Teil der deutschen Delegation vertreten. Am Ausstellungsstand der Bundesregierung und bei der Posterpräsentation "Regional and national examples of the provision of climate services" informierten wir über die Aktivitäten der regionalen Klimabüros.

Während des dreitägigen Expertensegments mit etwa 1500 Teilnehmern wurden die verschiedenen Themenfelder vorgestellt und diskutiert. In den zwei folgenden Tagen diskutierten hochrangige Vertreter von 155 Nationen und trafen eine Übereinkunft, wonach ein weltweites Netzwerk von Klimadienstleistungen eingerichtet werden soll, um Regierungen, der Wirtschaft aber auch Kleinbauern in entlegenen Regionen Klimainformationen bereitzustellen (High-Level Declaration, Note on Global Framework for Climate Services). Der Zugang zu Wetter- und Klimabeobachtungen soll besonders Entwicklungsländern helfen, Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu entwickeln, durch den sie besonders betroffen sind.
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