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Klima und Bauwesen

1. Hintergrund

Das Bauwesen umfasst sämtliche unter- und oberirdischen Bauwerke – Tunnel, Brücken, Gebäude und viele mehr. Allen gemein ist, dass sie dem Klima mehr oder weniger direkt ausgesetzt sind. Ein wichtiges Ziel der Bauforschung war deshalb seit jeher, Bauwerke vor Schäden durch Klimaeinwirkungen zu bewahren. Die technischen Bereiche, die entlang des über mehrere Jahrzehnte dauernden Lebenszyklus relevant werden, reichen vom klimagerechten Planen und Bauen über die Nutzung bis zum Rückbau des Bauwerks. Bereichsübergreifend spielen die Themen Werkstoffe und Dauerhaftigkeit eine wichtige Rolle.

Die Bauwirtschaft in Deutschland hat Anteile von 9% am Bruttoinlandsprodukt, 40% am Ressourcenverbrauch und die Zementindustrie allein 5% am CO2-Ausstoß (Müller & Haist 2010). Durch die EU initiierte gesetzliche Vorgaben – z.B. die Einführung klimaneutraler Gebäude in Deutschland ab 2020 – zielen darauf ab, die Klimaauswirkungen des Bauwesens, insbesondere durch CO2-Reduktion, zu mindern. Dazu sind neue Entwicklungen gefragt, um eine technologische Vorreiterrolle einzunehmen und damit wirtschaftliche Nachteile (Verteuerung, Abwanderung ins Ausland) für die Bauwirtschaft zu vermeiden.

Bereiche, die das Thema "Bauwesen" berühren.