Klima und Wetterereignisse

Abb.: Hitzewelle 2003, Abweichungen der Oberflächentemperatur (Quelle: Met Office/ Hadley Centre For Climate Prediction And Research - 2004, December 3)
Foto: Marco Kaschuba
Foto: Georg Müller

 

Meteorologische Extremereignisse sind häufig mit schwerwiegenden Folgen für die Gesellschaft und ihre Werte verbunden. Diese seltenen Ereignisse treten allerdings nicht überall gleichmäßig auf, es zeigt sich vielmehr eine sehr hohe räumliche und zeitliche Variabilität der entsprechenden Wetterphänomene, die vor allem durch die Geländeform bestimmt ist. Als Folge des Klimawandels ist zu erwarten, dass bestimmte Extremereignisse in ihrer Häufigkeit und Intensität je nach Region weiter zunehmen oder auch abnehmen.

Wetterextreme sind z.B. Hagelstürme, Starkniederschläge, Winterstürme oder auch Dürren und Hitzewellen. Fragen wie z.B.

 

  • Wie kann die Gefährdung in hoher räumlicher Auflösung abgeschätzt werden? Wo treten die höchsten Intensitäten (Sturm, Hagel) auf?
  • Welche Trends meteorologischer Extremereignisse können in der Vergangenheit beobachtet werden und was ist in der Zukunft zu erwarten?
    sind hierbei von besonderem Interesse.


Die Arbeitsgruppe "Atmosphärische Risiken" am Institut für Meteorologie und Klimaforschung beschäftigt sich vorwiegend mit der Risiko- und Gefährdungsabschätzung von Hagel. Eine Zunahme an Häufigkeit und Schadensausmaß von Naturkatastrophen ist nicht nur klimatisch bedingt. Größere Schäden entstehen auch durch bauliche und stadtplanerische Mängel.

 

Die Zunahme von extremen Hitzeperioden ist anhand der globalen Erwärmung nicht verwunderlich. Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kältere, so auch mehr abregnen und deshalb mitverantwortlich für Extremniederschlagsereignisse sein. Andere Extremereignisse wie zum Beispiel Wirbelstürme sind nicht eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen.

 

 

Aktivitäten


  • Extremwetterkongress
  • Vorträge für verschiedene Zielgruppen (Politik, Bildungseinrichtungen, Wirtschaft und Wissenschaft)