UN-Weltklimakonferenz - Einigung auf ein neues Klimaschutzabkommen?

7. bis 18. Dezember 2009, Kopenhagen

Beim Weltklimagipfel finden zwei wichtige Treffen während der UN‑Klimakonferenz in Kopenhagen gleichzeitig statt: Die 15. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmen­konvention der Vereinten Nationen, COP 15 (Conference of the Parties), und das fünfte Treffen im Rahmen des Kyoto-Protokolls, CMP, (COP/MOP Meeting of the Parties to the Kyoto Protocol).
Die UN-Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen haben zum Ziel, ein völkerrechtlich bindendes Vertragswerk zum globalen Klimaschutz für die Zeit nach 2012 zu verfassen und zu beschließen. Da es keine verbindliche Post-Kyoto-Regelung gibt, ist eine Ratifizierung eines neuen, weitergehenden Klimaschutzabkommens, das an das Kyoto-Protokoll anschließt, Ende 2012 erforderlich.

Zentrale Verhandlungsfelder sind:

  • Mittel- und langfristige Ziele zur Senkung des Treibhausgasausstoßes
  • Ehrgeizige Emissionsminderung für die Industrieländer, national angemessene Ziele für Entwicklungsländer
  • Finanzielle Zusagen der Industriestaaten an die Schwellen- und Entwicklungsländer
  • Technologietransfer in die ärmeren Länder als Hilfe für Vermeidungs- und Anpassungsstrategien
  • Einrichtung eines effektiven, institutionellen Netzwerks von Steuerungsstrukturen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Entwicklungsländern.

 

Kurzbericht des Süddeutschen Klimabüros zur UN-Weltklimakonferenz
(Stand 16.12.2009)

Kurzbericht des Süddeutschen Klimabüros über die Ergebnisse der UN-Weltklimakonferenz
(Stand 01.02.2010)

 

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