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Messkampagne POLSTRACC: Starker Ozonabbau über der Arktis möglich

Klimaforscherteam findet Voraussetzungen für deutlichen Abbau in der Stratosphäre – polare Stratosphärenwolken, Umverteilung von reaktivem Stickstoff und Anzeichen von Chloraktivierung
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Per Lasersignal misst HALO polare Stratosphärenwolken (Foto: Laila Tkotz, KIT)
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Auftanken für den nächsten Flug: Von Anfang Januar bis Anfang Februar lief die erste Messphase vom schwedischen Kiruna aus, Phase zwei folgt ab Ende Februar (Foto: Laila Tkotz, KIT)
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Ein Blick ins Innere von HALO: Koordiniert vom KIT sind acht deutsche Partner an der POLSTRACC-Kampagne beteiligt. (Foto: Laila Tkotz, KIT)

Die arktische Stratosphäre war in diesem Winter bisher außergewöhnlich kalt, damit sind alle Voraussetzungen für das Auftreten eines starken Ozonabbaus in den nächsten Wochen gegeben. Diesen Schluss legen erste Ergebnisse der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Messkampagne POLSTRACC nahe, die seit Ende 2015 in der Arktis läuft. Eine wesentliche Rolle spielen dabei vertikal ausgedehnte polare Stratosphärenwolken, die zuletzt weite Bereiche der Arktis bedeckten: An ihrer Oberfläche finden chemische Reaktionen statt, welche den Ozonabbau beschleunigen. Diese Wolken haben die Klimaforscher in diesem Winter ungewöhnlicherweise bis in den untersten Bereich der Stratosphäre beobachtet.

 

Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung des KIT.