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Die Broschüre findet sich zum Download unter unseren Veröffentlichungen.

Förderung

Diese Studie wurde im Rahmen des KLIMOPASS-Vorhabens (Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg) durchgeführt und mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) finanziert.
(Projektnummer: 347083) 

Dankeschön

Die Autoren der Studie bedanken sich bei den vielen Fachexperten und Vertretern der Städte für ihre Bereitschaft, Einblicke in ihren Alltag zu geben. Durch ihre Informationen konnte diese Studie an praktischer Erfahrung gewinnen, was ein verstärktes Bewusstsein für die Klimaproblematik bei den Beteiligten zu Folge hatte. 

Handlungsfelder der Anpassungsstrategie Baden-Württemberg
  • Wald und Forstwirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Boden
  • Naturschutz und Biodiversität
  • Wasserhaushalt
  • Tourismus
  • Gesundheit
  • Stadt- und Raumplanung
  • Wirtschaft und Energiewirtschaft

Klimawandelanpassung in Städten

Klimasimulationen für Baden-Württemberg
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Die Verwaltungsregionen Baden-Württemberg

In den letzten ca. 120 Jahren wird global eine Klimaänderung beobachtet. Die Änderung findet sich unter anderem in einem Anstieg der globalen Mitteltemperatur und einer räumlichen und zeitlichen Umverteilung der Niederschlagsmengen wieder. Das hat auch Auswirkungen auf das Klima in Baden-Württemberg. Vor allem durch die abwechslungsreiche Topografie und Landnutzung finden sich hier verschiedene Klimate, in denen sich die Auswirkungen des globalen Klimawandels unterschiedlich zeigen. Die Anpassung an diese Klimaänderungen ist daher ein zunehmend wichtiges Thema in verschiedenen Handlungsfeldern. Die Anpassungsstrategie des Landes Baden-Württemberg hat für unterschiedliche Handlungsfelder die Anpassungsnotwendigkeiten und Anpassungsmöglichkeiten untersucht, denn nicht jedes Handlungsfeld ist von den Klimaänderungen gleich betroffen und kann sich auf gleiche Weise und in gleichem Maße an den Folgen des Klimawandels anpassen.

Aus einer schriftlichen Befragung unter Städten in Baden-Württemberg und vertiefenden Expertengesprächen mit Vertretern von Unternehmen und Städten wurde zum einen der Stand der Klimaanpassung beschrieben. Zum anderen wurde ermittelt, welche Rolle Wetter und Klima im jeweiligen Handlungsfeld spielen. Daraus wurden Grenzen für klimatische Größen, wie Temperatur und Niederschlag, abgeleitet. Diese werden für kommunale Entscheidungen bezüglich der Klimawandelanpassung von praktischer Bedeutung sind und werden Klimakenngrößen genannt.

Klimakenngrößen
Mithilfe von mehreren regionalen Klimasimulationen wurden die im Rahmen der Befragung ermittelten Klimakenngrößen für den Kontrollzeitraum (1971-2000) berechnet, mit gemessenen Daten verglichen und für die nahe Zukunft (2021-2050) ausgewertet.

Das zentrale Anliegen der vorliegenden Studie war ein kontinuierlicher Austausch zwischen Anwendung und Klimawissenschaft. Dies erfolgte nicht nur in Form der Befragung, sondern auch in Form der gemeinsamen „Übersetzung“ der praktischen Erfahrungen mit Wetter und Klima in konkrete Zahlenwerte, um eine Klimakenngröße mit den regionalen Klimamodellsimulationen auswerten zu können. Außerdem wurden die berechneten Ergebnisse an die Experten zurückgemeldet und der Handlungsbedarf als Folge der erwarteten zukünftigen Änderungen von diesen eingeschätzt.

Insgesamt konnte der fachliche Austausch das Bewusstsein für die Nutzung von Klimaforschungsergebnissen erhöhen. Diese können als Grundlage für regionale Klimaanpassungsmaßnahmen verwendet werden.

 

Der vollständige Projektbericht wird auf den Seiten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) zum Download bereitgestellt (Projekt-Nr.: 347083).

 

Ebenfalls ist folgende Presseinformation erschienen:

http://www.kit.edu/kit/pi_2016_069_anpassung-an-den-klimawandel-in-baden-wuerttemberg.php