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Wichtige deutsche Akteure

Bundesministerien

Am Umweltbundesamt (UBA) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass)
angesiedelt, das Klimafolgen untersucht und die deutsche Anpassungsstrategie entwickelt.
Die Bundesregierung hat im Dezember 2008 die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) beschlossen.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Hightech-Strategie zum Klimaschutz herausgegeben. Die BMBF-Fördermaßnahme "klimazwei - Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen" des Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA) dient der Entwicklung praxisorientierter Handlungsstrategien. Der Regionalwettbewerb KLIMZUG unterstützt Regionen bei der Anpassung an den Klimawandel.

 

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit seinen Fachbehörden


das das Ressortforschungsprogramm KLIWAS aufgelegt, das die Bearbeitung von Klimafolgenforschung hinsichtlich Binnen- und Schifffahrt und die Entwicklung von Anpassungsstrategien zum Thema hat.

 

Das Climate Service Center (CSC) wurde 2009 auf gemeinsamer Initiative des BMBF zusammen mit dem UBA (KomPass) und dem DWD als Bestandteil der deutschen Hightech-Strategie gegründet. Es wurde am Helmholtz-Zentrum Geesthacht eingerichtet und bietet eine neue Informations- und Beratungsplattform für Politiker, Entscheidungsträger und Investoren, wobei der Schwerpunkt Beratung auf nationaler Ebene ist.

 

Leibniz-Gemeinschaft (WGL)

Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel bearbeitet alle wichtigen Bereiche der modernen Meeresforschung und ist führend bei der Untersuchung der Ozeanzirkulation und Klimadynamik.


Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht natur- und sozialwissenschaftlich die Auswirkungen des Klimawandels.

 

Helmholtz-Gemeinschaft (HGF)

Die Helmholtz-Gemeinschaft vereint 16 Großforschungseinrichtungen in Deutschland. Sie hat eine Klimainitiative gestartet, die 2009-2013 die Klimaforschung in den Helmholtz-Zentren mit insgesamt 32 Millionen Euro unterstützt (anteilig HGF/Zentren). Die Forschungsergebnisse dienen als wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungsträger aller gesellschaftlichen Bereiche und werden durch die Regionalen Helmholtz-Klimabüros und das CSC vermittelt.


Am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG)  wird Küsten- und Materialforschung sowie Forschung zur regenerativen Medizin betrieben. Das HZG ist Gesellschafter am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) und modelliert Klimaszenarien. Ein Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung regionaler Klimaauswirkungen auf Nord- und Ostsee und die Küstengebiete, deren Ergebnisse über das Norddeutsches Klimabüro an die Öffentlichkeit vermittelt werden.


Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint die Forschung am Forschungszentrum Karlsruhe und der Universität Karlsruhe (TH) zu Forschungsthemen im Bereich Energie, Mikrosystemtechnik/Nanotechnologie, Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik sowie Klima und Umwelt. Das Süddeutsches Klimabüro am KIT vermittelt zwischen Klimaforschung und Gesellschaft.


Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ) untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt und unterhält das Mitteldeutsches Klimabüro.


Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)  untersucht geowissenschaftliche, biologische und physikalische Aspekte der Polargebiete und Meere. Am AWI ist das Klimabüro für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg angesiedelt.


Das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) untersucht geowissenschaftliche und geotechnische Fragestellungen (z.B. Erdschwerefeld, Erdmagnetfeld, Plattentektonik) und untersucht auch die Beziehungen der Klimadynamik zu Prozessen der Erdoberfläche. Aktuelle Forschungsbereiche zu Geoengineering sind unter anderem CO2-Speicherung und Geothermie.

 

Max-Planck-Gesellschaft (MPG)

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg ist eng mit übergreifenden Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Klimamodellierung verbunden.

 

Übergreifende deutsche Einrichtungen

Die Gruppe Modelle und Daten (M&D) am MPI-M bietet zentrale Unterstützung der Klimaforscher in Deutschland und Europa bei Erdsystemmodellierung und Datenmanagement. Eng verbunden ist das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ), das Klimaforschern Supercomputer und Support für die Erdsystem- und Klimamodellierung (z.B. mit dem globalen Klimamodell ECHAM-5) bereitstellt. Gesellschafter des DKRZ sind MPG, Universtität Hamburg, AWI und HZG.


Der KlimaCampus in Hamburg (siehe auch CliSAP) wurde 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes als ein Kompetenz- und Ausbildungszentrum für Klimaforschung und Erdsystemwissenschaften gegründet. Damit wurde die Vernetzung von Universität Hamburg, HZG, MPI-M und Partnern, die zuvor bereits im Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) verbunden waren, weiter verstärkt.


Das Deutsches Klima-Konsortium (DKK) ist der Zusammenschluss von Universitäten und großer Forschungseinrichtungen zu einem Verein, durch den die wissenschaftliche Expertise zum Thema Klima in Deutschland gebündelt wird und der als Sprachrohr und Plattform für integrative Forschungsprojekte zu Klimawandel, Klimafolgen und Klimaschutz fungiert